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Archiv für August, 2010

WordPress Installationen und Updates mit SSH

29. August 2010 3 Kommentare

Zugeben, ich bin kein Freund von FTP. Aktives oder Passives FTP, Daten- und Kontrollkanal, die Verschlüsselung nachträglich irgendwie an ein viertel Jahrhundert altes Protokoll ran gestrickt, eventuell noch einen TCP/IP-Filter (vulgo „Firewall“) dazwischen und schon wird das ganze zum Alptraum. Eine sinnvolle Alternative existiert schon lange: SSH! Also soll es diese Alternative auch bei meinem Blog sein.
Einsatzmöglichkeiten gibt es zu Genüge. Sei es die Aktualisierung von WordPress selber, das Ausprobieren und Installieren von Themes oder die Installation und Updates der Plugins. Voraussetzung ist aber, dass Software auf dem Server installiert werden kann. Mehr…

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Outlook Social Connector für Facebook und Windows Live

6. August 2010 Kommentare ausgeschaltet

Das Facebook eine Vorliebe für die elektronischen Adressbücher seiner Nutzer hat, ist schon länger bekannt. Facebook wirbt für seinen „Facebook-Freundefinder“, wo nur die E-Mail-Adresse und das Passwort angeben muss und schon bekommen alle Kontakte, die nicht bei Facebook sind, eine Einladung.

Nicht so richtig mitspielen will da Microsofts mit seinem „Outlook Social Connector für Facebook und Windows Live„, dieser Connector sendet die Mail-Adressen nur als Hash-Wert an Facebook und Co, es sei denn, man drück den Add-Button, womit man Facebook auffordert, die Person einzuladen.

Was der Connector ansonsten bringt? Bei jeder Mail werden nun die Aktivitäten des Absenders bei Facebook und Co. angezeigt. Der „aufwendige“ Schritt der manuellen Recherche entfällt, was manchen Personaler bei Einstellungen erfreuen dürfte. Für Mircosoft in es ein Versuch, an die verschlafene Entwicklung der Sozialen Netze anzuknüpfen.

Linux Netzwerk-Dienste absichern

5. August 2010 Kommentare ausgeschaltet

Angreifbar ist ein Netzwerk-Dienst nur, wenn er erreichbar ist und erreichbar ist er nur, wenn er an die entsprechende IP-Adresse gebunden ist. Somit sollte eine Absicherung eines Systems darin bestehen, alle nicht benötigten Netzwerk-Dienste zu deaktivieren (z.B. durch Entfernen der entsprechenden Links in den Runlevelverzeichnissen), alle nur lokal benötigten Netzwerk-Dienste je nach Bedarf an eine interne IP-Adresse (hier als Beispiel 10.0.0.1), der Loopback-Adresse (127.0.0.1) oder den Unix-Socket zu binden und nur die von außen unbedingt benötigten Dienste (z.B. SSH) an eine externe IP-Adresse zu binden.

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User Tracking mittels „Like it“- und „Flattr“-Button?

3. August 2010 1 Kommentar

Angefangen hatte alles Ende Juni, als die Betreiber von hamburg.de den Facebook „Like it“-Button von ihrer Seite nahmen und dies ausführlich begründeten. Dieser Button wird mittels des HTML iframe-Tags eingebunden, wodurch bei einem Aufruf einer  Seite, die so einen Button beinhaltet, Daten zu Facebook übertragen werden. Im Zweifelsfall handelt sich hierbei um die IP-Adresse, den verwendeten Browser und von welcher Seite man auf diese Seite gekommen ist. Diese Daten werden aber nicht nur bei Facebook-Nutzern, sondern bei allen Besuchern einer Seite übertragen. Da es immer mehr Seiten gibt, die diesen Button verwenden, ist Facebook durchaus in der Lage, nicht nur von seinen 500 Millionen Mitgliedern, ein umfangreiches Nutzerprofil zu erstellen.

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Katholische Pädagogik?

2. August 2010 Kommentare ausgeschaltet

Grade eben erst hatten wir Ihnen, dem vatikanischen Kardinalstaatssekretär, der rechten Hand von Benedikt Ratzepapst, Gottes Stellvertreterstellvertreter also, geraten, sich fürderhin in Schweigen zu hüllen und die Öffentlichkeit zu meiden wie der Pfarrer das Planschbecken, da erregten Sie sich laut Spiegel über eine Razzia bei der belgischen Bischofskonferenz, wo es galt, alte Akten über pädophile Priester aufzutreiben. Die von der Polizei durchsuchten Bischöfe wurden nämlich neun Stunden lang ohne Essen und Trinken festgehalten; eine grausame und demütigende Behandlung, die man nicht einmal Tieren oder Zimmerpflanzen angedeihen lassen sollte – oder, wie Sie, Bertone, es ausdrückten: »Als wären sie Kinder«. Eminenz! Das haben Sie nicht wirklich gesagt, oder? Das hat sich der Spiegel ausgedacht, oder? Denn wenn Sie Ihren kircheninternen Kinderdrill samt Einsperren und Hungernlassen nun schon öffentlich und anlaßlos eingestehen, dann läßt das nur zwei Schlüsse zu: daß Ihnen a) schon alles wurscht ist, weil inzwischen ruhig jeder wissen kann, was in Ihrer Institution so los ist, oder daß Sie b) die relativ neue christliche Tugend der Selbstironie entdeckt haben.

Wir tippen auf a).

Aus TITANIC   Briefe an die Leser August 2010 und der erwähnte Artikel des Spiegels.

Die Titianic hat es hier kurz und knapp auf den Punkt gebracht. Der eigentliche Skandal ist der Missbrauch durch diverse Kirchenvertreter, aber ursächlich hierfür ist das Menschenbild das sich in der Formulierung „Als wären sie Kinder“ offenbart. Und ja, in diesem Kontext ist kein Wort unschuldig!