Archive for the ‘Netzkultur / Netzpolitik’ Category

Linktipp: Google war gestern, jetzt kommt Buugle

Flattr ein Beitag zur Finanzierung von Free und Open Source Software?

Vor einigen Tagen hatte ich ja schon über die Probleme mit dem Datenschutz beim Einbinden eines Flattr-Buttons geschrieben. Eine andere Diskussion bezüglich Flattr findet zzt. im Umfeld der deutschsprachigen Ubuntu Gemeinschaft statt.

Es gibt sowohl Aufrufe, Free und Open Source Software mit Flattr zu unterstützen, als auch die gegensätzliche Postion. Hautkritik an Flattr ist hier die Gebühr von 10%, die Flattr bei jeder Zahlung abzieht. Martin schreibt in seinem Blog: “Von Flattr profitieren weder die Spender, noch die die Spenden erhalten, sondern einzig und alleine Flattr”.

Da auf dem Planet ubuntuusers.de zzt. Blog Beiträge mit einem Flattr-Button nicht durchgelassen werden, gibt es schon die ersten Rückzüge aus dieser Community.

Es bleibt abzuwarten, in welche Richtung diese Diskussion weiter geht und ob sich Flattr wirklich zu einem Beitrag der Finanzierung von Free und Open Source Software entwickelt.

Outlook Social Connector für Facebook und Windows Live

Das Facebook eine Vorliebe für die elektronischen Adressbücher seiner Nutzer hat, ist schon länger bekannt. Facebook wirbt für seinen “Facebook-Freundefinder”, wo nur die E-Mail-Adresse und das Passwort angeben muss und schon bekommen alle Kontakte, die nicht bei Facebook sind, eine Einladung.

Nicht so richtig mitspielen will da Microsofts mit seinem “Outlook Social Connector für Facebook und Windows Live“, dieser Connector sendet die Mail-Adressen nur als Hash-Wert an Facebook und Co, es sei denn, man drück den Add-Button, womit man Facebook auffordert, die Person einzuladen.

Was der Connector ansonsten bringt? Bei jeder Mail werden nun die Aktivitäten des Absenders bei Facebook und Co. angezeigt. Der “aufwendige” Schritt der manuellen Recherche entfällt, was manchen Personaler bei Einstellungen erfreuen dürfte. Für Mircosoft in es ein Versuch, an die verschlafene Entwicklung der Sozialen Netze anzuknüpfen.

User Tracking mittels “Like it”- und “Flattr”-Button?

Angefangen hatte alles Ende Juni, als die Betreiber von hamburg.de den Facebook “Like it”-Button von ihrer Seite nahmen und dies ausführlich begründeten. Dieser Button wird mittels des HTML iframe-Tags eingebunden, wodurch bei einem Aufruf einer  Seite, die so einen Button beinhaltet, Daten zu Facebook übertragen werden. Im Zweifelsfall handelt sich hierbei um die IP-Adresse, den verwendeten Browser und von welcher Seite man auf diese Seite gekommen ist. Diese Daten werden aber nicht nur bei Facebook-Nutzern, sondern bei allen Besuchern einer Seite übertragen. Da es immer mehr Seiten gibt, die diesen Button verwenden, ist Facebook durchaus in der Lage, nicht nur von seinen 500 Millionen Mitgliedern, ein umfangreiches Nutzerprofil zu erstellen.

(weiterlesen …)